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Augenentspannung und Sehtraining
Gesundheitsförderung für die Augen - in der Freizeit
und am Arbeitsplatz |
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von
Christiane Cramer |
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Internet, Surfen, homepage, email, der Worte sind viele,
selbst schon in den Kinderzimmern.
Fortschritte und Veränderungen geschehen mit immer höherer
Geschwindigkeit.
Wir werden täglich von einer Flut an Informationen überrollt,
die aufgenommen und verarbeitet werden wollen.
Alles befindet sich in einem immer schneller werdenden
Wandel.
Die menschliche Sehleistung mußte sich im Laufe der Zeit an
die veränderten Anforderungen der Umwelt anpassen.
So wachsen auch die Menge und die Geschwindigkeit der
visuellen Informationsübermittlung durch die modernen Medien
zusehends.
Trotz unbestreitbarer Fortschritte in der Augenmedizin und
Augenoptik werden durch die zunehmende Belastung der Augen
immer mehr Menschen fehlsichtig.
Einer Untersuchung unter Beteiligung eines namhaften
Sehtherapeuten zufolge, die über einen Zeitraum von 14
Jahren durchgeführt wurde, klagen 50% der Menschen, die am
Bildschirm arbeiten, über Sehbeschwerden, 49% über
Augenbrennen.
Amerikanische Experten schätzen, daß bis 2005 für ca. 80%
der Arbeitnehmer der Computer in irgend einer Weise als
Arbeitsmittel dient.
Mit den daraus resultierenden einseitigen Sehgewohnheiten
müssen wir wohl oder übel rechnen.
Die Augenarztpraxen sind heute voll von Hilfesuchenden,
deren Sehprobleme nur allein mit Korrekturgläsern nicht mehr
befriedigend behoben werden können, was nicht verwunderlich
ist.
Das Tragen von Brillen oder Kontaktlinsen ermöglicht den
Fehlsichtigen zwar wieder ein scharfes Sehen, die Sehkraft
läßt sich jedoch dadurch allein nicht steigern.
Ganz im Gegenteil: sie läßt oft weiterhin nach.
Optische Linsen sind so geschliffen, daß die Lichtstrahlen
möglichst auf der Stelle des schärfsten Sehens (Fovea
centralis) in der Netzhaut zusammentreffen. Dadurch
erscheint dem Fehlsichtigen das gesamte Bild durch die
Korrekturgläser gleich scharf.
Das Auge muß sich die Sehschärfe nicht mehr durch viele
kleine Feineinstellungsbewegungen erarbeiten.
Der Brillenträger tendiert dazu, mit relativ unbewegtem
Blick bevorzugt durch die Mitte der Brille zu schauen, die
Randbereiche werden so meist vernachlässigt.
Daraus ergibt sich ein eher starres und unbewegliches
Sehverhalten.
Aufgrund solcher Erfahrungen wollen viele Menschen mit
Sehproblemen, aber auch solche mit guter Sehfähigkeit,
selbst etwas zum Erhalt bzw. zur Verbesserung ihrer
visuellen Gesundheit tun.
An der Stelle findet "Augenentspannung und Sehtraining"
ihren Ansatzpunkt.
Hier geht es darum, Körper- und Sehhaltungen zu üben, die
die Funktionstüchtigkeit des Sehsinns unterstützen und
anregen.
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